OBER-INGELHEIM. Am 25. November starteten die jährlich stattfindenden "Orange Days". 16 Tage lang machen Menschenrechtsorganisationen in der ganzen Welt aufmerksam auf Gewalt an Frauen und Mädchen.
Wieder mit dabei waren am vergangenen Samstag die Ingelheimer Soroptimistinnen mit einem Stand am Ingelheimer Marktplatz. "Achtet auf die Zeichen - Read The Signs" lautet ihr Aufruf, mit dem die Prävention häuslicher Gewalt in den Mittelpunkt des Interesses gerückt werden soll. Ein Drittel aller Frauen wird in ihrem Leben Opfer physischer oder sexualisierter Gewalt, ein Großteil davon ausgeübt von ihrem aktuellen oder ehemaligen Partner. Auf einem auffälligen Plakat listen die Soroptimistinnen die Zeichen, die auf eine toxische Beziehung hinweisen. Kontrollausübung, Isolationsversuche, ständige Kritik, Schuldzuweisungen sind Beispiele für typische Verhaltensweisen, mit denen Männer ihre Partnerinnen manipulieren und destabilisieren. Die betroffenen Frauen haben am Ende keine Kraft mehr, aus dieser Situation auszubrechen. Deshalb ist es so wichtig, frühzeitig die Warnzeichen zu erkennen und Hilfe zu suchen.
Neben Informationen zum Thema hatten die Clubschwestern einige schöne und auch wohlschmeckende Dinge im Gepäck. Unter der freundlich scheinenden Novembersonne fand das Angebot reges Interesse bei den Ingelheimern und Ingelheimerinnen. Der Erlös aus dem Verkauf wird dem Bad Kreuznacher Frauenhaus zugutekommen.
Wer mehr über die Soroptimistinnen erfahren und ihre Projekte unterstützen möchte, hat dazu Gelegenheit am 2. Adventswochenende auf dem Oberingelheimer Weihnachtsmarkt. Unweit des unteren Torbogens werden die Soroptimistinnen eine große Auswahl an Strickwaren, ausgefallenem Kunstgewerbe, Gebäck und anderen Dingen für Heim und Magen bieten.
Weitere Informationen unter
Internet: https://clubingelheim.soroptimist.de/home
E-Mail: info[at]clubingelheim.soroptimist.de
Es ist zur Tradition geworden, das Benefizkonzert im Rahmen der Oberingelheimer „Lichtblicke im November“, mit den Meisterschülern und Meisterschülerinnen der Hochschule für Musik Mainz.
In diesem zehnten Jahr des Konzertes lag die Leitung bei Dejan Gavric, Professor für Flöte und Kammermusik. Er hatte ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt und dazu herausragende Solistinnen eingeladen.
Den Anfang machte die Koloratursopranistin Dina Levit mit der Liebeserklärung der Morgana aus der Händel Oper Alcina. Laut Kritikern eine „der eindringlichsten und unvergesslichsten Arien, die Händel je geschrieben hat“. Mühelos meisterte Dina Levit die hohen Töne und füllte mit ihrer warmen Stimme das Kirchenschiff.
Die Mezzosopranistin Shai Terry übernahm die Rolle des Rinaldo aus der gleichnamigen Oper mit dessen Klagelied „Cara Sposa“, das Händel selbst als seine wohl beste Komposition bezeichnete. Mit Stimme und Gestik brachte Shai Terry den Wechsel zwischen Verzweiflung und Resignation des Rinaldo mit an- und abschwellenden Tonfolgen perfekt zum Ausdruck. Mit zwei weiteren Arien, aus der Händeloper Xerxes und aus Vivaldis Werk Il Giustino, bewies Shay Terry die ganze Bandbreite ihres Könnens.
Auch Dina Levit kam noch einmal auf die Bühne, mit Händels Nachtigallenarie im Duett mit Noy Beck, die die Querflöte spielte. Ein anspruchsvolles Stück, virtuos dargeboten.
Noy Beck steht noch am Anfang ihrer Karriere. Gleich dreimal, im Duett, solo und mit Cello Begleitung forderte Professor Gavric seine Meisterschülerin zum Spiel. Unverkennbar reift mit Noy Beck ein großes Talent heran.
Den abschließenden Teil des Konzertes übernahm Professor Bergmann, dem Publikum bekannt aus einigen vorangegangen Konzertjahren mit seinen Mainzer Musici. Zunächst blieben die Töne mit einem Werk von J.S. Bach noch ganz im Barock verhaftet.
Die Zugabe wurde furios, mit Musik aus „Carmen“. Dazu trat ein ebenfalls vielen Zuhörern bereits bekannter Solist in Aktion: Stefan Besan. Rasant, dabei perfekt, melodisch und mitreißend ist sein Violinspiel. Das Publikum hielt es nicht auf den Stühlen. Es gab am Ende Standing Ovations für ihn und für die herausragenden Künstler und Künstlerinnen des Abends.
Applaus auch für die Beleuchter von Lighton, die die Kirche wieder in wechselnden Farben erstrahlen ließen.
Ein weiterer schöner Aspekt des Abends: die Vortragenden gehören mehr als 10 verschiedenen Nationen an. 10 Nationen im harmonischen Zusammenspiel, wenn es doch auf der Weltbühne nur auch so zuginge!
Der Erlös des Konzertes wird, wie jedes Jahr, dem Förderverein der Hochschule für Musik zugutekommen.
7 Winzerinnen berichteten über ihren Werdegang und stellten ihre Lieblingsweine vor, die natürlich auch verkostet wurden. Dazu hatten die Clubschwestern ein reichhaltiges Büffet mit Tapas bereitgestellt. Die Gäste waren von den Vorträgen und den gebotenen Köstlichkeiten sehr angetan. Der Erlös der Veranstaltung floss in unsere Ukrainehilfe.
Do 7.7.22, 19 Uhr, Eintritt: 20,- €, Haus Burggarten
(inkl. Tapas und Lieblingsweine der Weinfrauen)
22.4.22. - Zu den Martinstagen Anfang November letzten Jahres gab es eine Verschnaufpause bei den Coronabestimmungen. Diese konnten die Ingelheimer Soroptimistinnen für ihr traditionelles Benefizkonzert in der Ober-Ingelheimer Burgkirche nutzen. Die Musik bei Kerzenschein, in der im warmen Farbspiel erleuchteten Kirche, hatte über die Jahre viele Liebhaber gefunden. Ein volles Haus und Beifallsstürme für die Mainzer Musici waren der Lohn des treuen Publikums für ein abwechslungsreiches Programm und das mitreißende Spiel der jungen Mainzer Musici unter der Leitung von Professor Benjamin Bergmann.
Der offiziellen Scheckübergabe stand dann die erneute Pandemiewelle im Wege. Aber auch hier sollte die Tradition nicht verlassen werden: bei der nachträglichen kleinen Feier dankten die Mainzer Musici mit erlesenen Violinstücken für 3.000,- €, die den Schülern und Schülerinnen der Musikhochschule Mainz für ihre Ausbildung zugutekommen.
Anlässlich des Weltfrauentages trafen sich Damen der Service-Club Zonta und Soroptimist International Club Ingelheim in Ingelheim Mitte zu einer Aktion gemeinsam mit Regina Barroso de Silva, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ingelheim.
Wie jedes Jahr wird auf die Rechte der Frauen aufmerksam gemacht: die Frauen werben für die Gleichberechtigung von Mann und Frau weltweit.